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Pulstastung über drei
Tastpositionen
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Palpiert
werden Puls, Haut, Wirbelsäule, Thorax, Extremitäten, Gelenke, Hände,
Abdomen und die Akupunkturpunkte.
Unterschieden werden 28 Pulsqualitäten. Ein Puls kann zum Beispiel,
oberflächlich, tief, schnell, langsam, leer, voll, rauh oder schlüpfrig
sein.
Bei der Palpation der Haut werden unter anderen die Temperatur,
Feuchtigkeit, Unebenheiten sowie die Festigkeit und Struktur beurteilt.
Eventuelle Fehlstellungen der Wirbelsäule werden festgestellt.
Auf dem Thorax werden unter anderen die Herzspitze und Herzpulsationen
ertastet.
Die Temperaturen der Extremitäten werden festgestellt. Verglichen werden
die Hände, Handflächen und Handrücken, Füße, die Arme ganz, die Oberarme
und die Unterarme, die Beine ganz, die Oberschenkel und die
Unterschenkel.
An den Gelenken wird durch betasten festgestellt, ob Schwellungen,
Sesambeine und/oder Ablagerungen vorhanden sind.
Die Handfläche ist in Areale eingeteilt, die mit inneren Organen
korrespondieren. Veranschaulicht werden die Areale durch Projektion des
Bildes eines Säuglings auf die Handfläche. Auf die entsprechenden Areale
wird ein Druck ausgeübt. Aus dem Gefühl das der Patient schildert, kann
auf den Zustand des entsprechenden inneren Organs geschlossen werden.
Beim Abdomen (Bauchregion) wird die Druckschmerzhaftigkeit, Elastizität,
Stärke, Weichheit oder Härte festgestellt.
Die Akupunkturpunkte werden ertastet. Schmerzen an einem Punkt und die
Art des Schmerzes spiegeln den Zustand des zugehörigen Organs wider.
Dabei wird die Leitbahn-Physiologie berücksichtigt. Es gibt Punkte mit
besonderer diagnostischer Relevanz. Dies sind die Shu-Zustimmungspunkte,
Mu-Alarmpunkte, He-Unteren Meer-Punkte und A-Shi-Punkte.
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